German 10

Schauderhaft Banales: Über Alltag und Literatur by Werner Jung

By Werner Jung

Inhalt
Inhalt: Der Alltag ist grau. Ein Vorwort - Einleitung: Am eigenen Leib - Zur Phänomenologie der Alltäglichkeit - Anschlüsse und Schnittstellen - Alltäglichkeit und Ästhetik - Überleitung: Geschichte, Alltag und Erzählung - Wahre Familiengemälde und ganz gewöhnliche Menschen - Schlimmer als nichts, nichts Besonderes - Alltag und Banalisierung - Stichproben - Die final der Zeit.

Zielgruppe
1. Germanisten 2. Literaturwissenschaftler three. Sozialwissenschaftler four. Philosophen

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Die Familie im Spannungsfeld globaler Mobilität: Zur by Wolf-Dietrich Bukow (auth.), Hansjosef Buchkremer,

By Wolf-Dietrich Bukow (auth.), Hansjosef Buchkremer, Wolf-Dietrich Bukow, Michaela Emmerich (eds.)

Das Buch untersucht die state of affairs der Familie unter den Vorzeichen von Migration und Globalisierung. Bezogen auf die Bundesrepublik rückt dabei die state of affairs der Einwandererfamilien bzw. der Familien mit Angehörigen aus ethnischen Minderheiten in den Mittelpunkt. Familie im Spannungsfeld globaler Mobilität: Vor dem Hintergrund globalisierter Gesellschaften gewinnen lebensweltliche Orientierungen und wertbestimmte Gruppen an Bedeutung. Dies betrifft den Lebensstil genauso wie die Familie, Wir-Gruppen und Milieus. Für ethnische Minderheiten allerdings gerät diese Entwicklung zur Modernisierungsfalle. Benachteiligt und diskriminiert, ohne wirkliche bürgerliche Rechte, ohne ausreichenden Zugang zu Ausbildung und Arbeit verändert sich der Charakter dieser aktuellen lebensweltlichen Entwicklung. Aus dem Projekt "persönlicher Lebensstil und Neugestaltung des privaten Lebenszusammenhanges in Familie und "Wir-Gruppe" wird das Projekt "unfreiwilliger Rückzug in die ethnische Minorität und Abschottung der Familie als Notgesellschaft". So werden ethnische Minderheiten konstruiert und dauerhafte gesellschaftliche Brennpunkte geschaffen.

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Kriege in der Weltgesellschaft: Strukturgeschichtliche by Dietrich Jung

By Dietrich Jung

Das Ende des Ost-West-Konfliktes und die Ereignisse nach dem eleven. September 2001 haben zu einer Flut von Literatur über "neue" oder "postmoderne" Kriege geführt. Die Autoren dieses Bandes sehen dagegen keinen radikalen Wandel im weltweiten Kriegsgeschehen. Nicht die Kriege und ihre Ursachen, sondern deren Interpretation ist neu. Die sich wandelnden Erscheinungsformen der Kriege folgen vielmehr langfristigen Entwicklungstendenzen. Sie sind Ausdruck der widersprüchlichen Entwicklungen der kapitalistischen Moderne. Ziel der Autoren ist es, die weit über two hundred Kriege des Zeitraums zwischen 1945 und 2002 sowohl in ihrem globalen Zusammenhang zu erklären als auch die Besonderheiten regionaler Kriegsentwicklungen in Afrika, Asien, Lateinamerika, dem Nahem Osten und Europa herauszuarbeiten. Ihre kenntnisreiche Darstellung des Kriegsgeschehens ist eingebettet in einen umfassenden gesellschaftstheoretischen Erklärungsrahmen, der den Formwandel der Gewalt aus der historischen Entwicklung der bürgerlichen Gesellschaft zur Weltgesellschaft erklärt. Damit leistet der Band eine theoretisch geleitete, historisch fundierte und empirisch gehaltvolle Darstellung des Kriegsgeschehens seit 1945, wie sie in der deutschsprachigen Literatur so bisher nicht vorlag.

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Soziale Arbeit mit arbeitslosen Jugendlichen: Streetwork und by Horst W. Opaschowski

By Horst W. Opaschowski

Die bisherigen Erfahrungen mit Programmen und Projekten zur Be kampfung der Jugendarbeitslosigkeit haben ergeben, daB rund zwei Drit tel der arbeitslosen Jugendlichen* von sich aus die angebotenen Hilfen nicht aufgreifen bzw. dazu nicht motiviert und in der Lage sind. Durch Insti tutionen ist nur ein kleiner Teil der arbeitslosen Jugendlichen ansprech bar. Amtlicher Charakter und biirokratisches Vorgehen lassen Barrieren (" Tiirschwellenangste") entstehen, so daB offentliche Angebote fiir arbeits lose Jugendliche zwar raumlich, aber nicht psychosozial erreichbar sind. Daraus leitet sich die Notwendigkeit der Erprobung neuer Formen offe ner Beratung und Hilfe abo 1m Auf trag des nordrhein-westfalischen Sozialministers wurde eine neu artige Methode der Sozialarbeit mit arbeitslosen Jugendlichen entwickelt und erprobt: "Street-corner-work." Es ergabe im Deutschen keinen Sinn, wollte guy diesen aus der amerikanischen Sozialarbeit iibernommenen Be c griff wortlich iibersetzen. "Sozialarbeit im Kontaktbereich der StrafJ- diese Formulierung trafe die Sache wohl am ehesten, sie ist aber ziemlich umstandlich. Wortgetreuer in der Obersetzung ware "Sozialarbeit an der StrafJenecke," trifft aber den tatsachlichen Vorgang nicht genau. Es ware auf jeden Fall falsch, wenn der Eindruck fliichtiger Zufallsbegegnungen entstiinde. In diesem Sinne moge es verstanden werden, wenn in den folgenden Ausfiihrungen Wortungeheuer wie "StraBen-Sozialarbeiter" oder "Street corner-worker" vermieden werden und einfach yom Streetworker, So zialberater, StraBenkontakter oder Kontakter gesprochen wird. Und sinn gemaB 5011 es dann auch anstelle von "Street-corner-work" oder "StraBen Sozialarbeit" der Einfachheit halber "Streetwork" oder "StraBenbera tung" heiBen."

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Corporate Banking: Selbsterstellung von by André Jacob

By André Jacob

Großunternehmen und -konzerne des Produktions- und Handelssektors verzichten bei ihren finanziellen Transaktionen zunehmend auf die Inanspruchnahme von Kreditinstituten und erstellen banktypische Leistungen selbst. Dieser als "Corporate Banking" bezeichnete pattern erstreckt sich sowohl auf das unternehmensintern orientierte Finanzmanagement als auch auf die extern orientierte Absatzfinanzierung. André Jacob analysiert die Strategie des company Banking kritisch, indem er die zugehörigen Techniken und Instrumente erläutert und die jeweiligen Ziele den möglichen Risiken gegenüberstellt. Der Autor zeigt, daß company Banking mit erheblichen Nachteilen und Gefahren verbunden sein kann und diskutiert, welche Konsequenzen sich für die Kreditwirtschaft durch company Banking ergeben.

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